Computertomographie

Alles was Sie über die Untersuchung wissen sollten.

Die Computertomographie gehört heute zu den wichtigsten Verfahren in der Radiologie, da mit ihr eine Vielzahl von Erkrankungen diagnostiziert werden kann. Veränderungen in der Struktur des Körpers können sichtbar gemacht und somit Knochenbrüche, Blutungen, Blutergüsse, Schwellungen und oft auch Entzündungen diagnostiziert werden.

Wenn Sie für die Durchführung einer CT zu uns überwiesen wurden, können Sie sich hier schon einmal im Voraus über den Ablauf der Untersuchung informieren.

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Ambulante Privatpatienten +49 221 478-82006
Ambulante gesetzlich Versicherte +49 221 478-32328 (MVZ)

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Für eine routinemäßige CT-Untersuchung ist es nicht erforderlich, dass Sie nüchtern sind. Sollt dies dennoch erforderlich sein, wird man Sie bei der Terminvereinbarung darauf hinweisen.

Bitte bringen Sie einen aktuellen Kreatinin- und TSH-Wert mit, die Sie vorab (etwa eine Woche vor der Untersuchung) bei Ihrem Hausarzt bzw. dem überweisenden Arzt mit einer Blutuntersuchung bestimmen lassen. Diese beiden Werte liefern Informationen über Ihre Nieren- und Schilddrüsenfunktion. Im Rahmen der Aufklärungsgespräches mit einem unserer Radiologen werden Sie gebeten, diese beiden Werte vorzulegen. Ohne die Informationen über diese Blutwerte können wir die Untersuchung leider in Ihrem eigenen Interesse nicht durchführen, da es ansonsten zu gesundheitlichen Schäden kommen könnte. Sollte einer der beiden Werte auffällig (d.h. nicht normal) sein, informieren Sie uns bitte vorab, damit wir die notwendigen Entscheidungen treffen und die Untersuchung planen können.

Vor der Untersuchung werden Sie von einem Radiologen über den Nutzen und die Risiken der Untersuchung aufgeklärt. Zur Vorbereitung des Aufklärungsgespräches erhalten Sie von uns einen dezidierten Aufklärungsbogen. Wir bitten Sie, diesen sorgfältig zu lesen und wahrheitsgemäß auszufüllen. Ihre Fragen können Sie dann im anschließenden Aufklärungsgespräch stellen.

Bei Untersuchungen des Bauchraumes ist es häufig notwendig, ein Kontrastmittelzu trinken. Hierbei handelt es sich um 1 Liter einer weißen Flüssigkeit, die es dem Radiologen ermöglichst, Darmstrukturen besser auseinander zu halten und von anderen Strukturen im Bauchraum zu unterscheiden. Nach Einnahme des Kontrastmittels über einen Zeitraum von etwa 15-20 Minuten müssen wir mit der Untersuchung noch etwa 10-20 Minuten warten, damit sich das Kontrastmittel gut im Darm verteilen kann.

Bei vielen Untersuchungen ist darüber hinaus eine intravenöse Gabe von Kontrastmitteln notwendig. Diese sind in der Regel sehr gut verträglich; lediglich in seltenen Fällen kann es hier zu Nebenwirkungen kommen, über die der aufklärende Arzt Sie ausführlich informieren wird. Für die Gabe des Kontrastmittels ist es notwendig, dass wir Ihnen unmittelbar vor der Untersuchung einen venösen Zugang in den Arm (Ellenbeuge oder Handrücken) legen, was ähnlich wie eine Blutabnahme funktioniert. Die Kontrastmittelgabe erfolgt dann über eine automatisierte Pumpe während der Untersuchung. Möglicherweise wird Ihnen davon ein wenig warm, was völlig normal ist.

Während der Untersuchung werden Sie auf dem Untersuchungstisch gelagert, wobei zur Untersuchung des Brustraumes und des Bauchraumes die Arme über den Kopf angehoben werden müssen. Sie werden dann mit dem Tisch in den Computertomographen hineingefahren. Die heute gebräuchlichen modernen Untersuchungsgeräte haben dabei eine sehr weite Öffnung (mehr ein großer Bogen), so dass in der Regel kein Grund für Platzangst besteht. Die CT-Untersuchung an sich dauert nur wenige Sekunden. Danach sind Sie fertig. Wenn Sie eine CD mit der Untersuchung gebrannt bekommen möchten, bitten wir Sie, noch einen Moment zu warten. Wünschen Sie ein abschließendes Gespräch mit einem unserer Radiologen zur Befundbesprechung, müssten Sie bitte ebenfalls ein wenig Wartezeit einplanen, da die Bilder zunächst befundet werden müssen.

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