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Diagnostische und Interventionelle Computertomographie (CT)
Alles was Sie über die Untersuchung wissen sollten.
Die Computertomographie (CT) gehört heute zu den wichtigsten diagnostischen Verfahren in der Radiologie. Mit ihr können sehr detaillierte Querschnittbilder des Körpers erstellt werden. Dadurch lassen sich Veränderungen der Körperstrukturen zuverlässig erkennen – etwa Knochenbrüche, Blutungen, Blutergüsse, Schwellungen und häufig auch entzündliche Prozesse.
Modernste CT-Technik für präzise Diagnosen
In unserer Klinik steht Ihnen eine der modernsten CT-Ausstattungen zur Verfügung, darunter zwei hochmoderne Spektral-CT-Systeme.
Diese Geräte ermöglichen eine besonders präzise Diagnostik, da sie Gewebe, Kontrastmittel und Materialzusammensetzungen deutlich differenzierter darstellen können als herkömmliche CTs.
Spezielle CT-Diagnostik – für besondere Fragestellungen
Mit unseren modernen Geräten bieten wir auch spezialisierte CT-Untersuchungen an, zum Beispiel:
- Ausschluss oder Nachweis von Gicht durch Darstellung von Harnsäurekristallen
- Herz-CT zur Beurteilung der Herzkranzgefäße und des Herzrisikos
- Optimierte onkologische Diagnostik
Diese erweiterten diagnostischen Möglichkeiten tragen dazu bei, Erkrankungen frühzeitig und sicher zu erkennen.
CT-gesteuerte Interventionen
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist der Bereich der CT-gestützten Interventionen. Hierzu gehören minimal-invasive Eingriffe, die unter CT-Kontrolle besonders präzise und sicher durchgeführt werden können, zum Beispiel:
- Probenentnahmen (Biopsien)
- Drainagen zur Entlastung oder Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen
- Markierungen vor OP oder zur Bestrahlung
- thermische Ablationsverfahren (z. B. Kryoablation oder Mikrowellenablation)
Diese Eingriffe ermöglichen oft eine Behandlung ohne große Operation, mit kurzer Erholungszeit und hoher Sicherheit. Ob eine Thermoablation die beste Therapieoption ist, wird bei uns immer gemeinsam entschieden. In interdisziplinären Tumorboards beraten Radiologie, Chirurgie, Onkologie, Gynäkologie, Urologie, Pathologie und weitere Fachbereiche zusammen über die optimale Behandlung für jede einzelne Patientin bzw. jeden einzelnen Patienten.
Häufige Fragen
Für eine routinemäßige CT-Untersuchung ist es nicht erforderlich, nüchtern zu sein.
Bitte informieren Sie uns über frühere Kontrastmittelreaktionen
Sollten Sie irgendwann in der Vergangenheit auf ein CT-Kontrastmittel allergisch reagiert haben oder eine Unverträglichkeit bemerkt haben (z. B. Hautausschlag, Atembeschwerden, Kreislaufreaktionen), teilen Sie uns dies unbedingt bereits bei der Anmeldung mit. Diese Information ist für uns sehr wichtig, damit wir Ihre Untersuchung sicher planen können und gegebenenfalls vorbeugende Maßnahmen treffen.
Wichtige Blutwerte vor einer CT mit Kontrastmittel
Wenn für Ihre Untersuchung Kontrastmittel benötigt wird, bringen Sie bitte aktuelle Kreatinin- und TSH-Werte mit.
Diese sollten etwa eine Woche vor dem Termin bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer überweisenden Ärztin / Ihrem überweisenden Arzt bestimmt werden. Die Werte geben Aufschluss über Ihre Nieren- und Schilddrüsenfunktion – wichtige Informationen für die sichere Durchführung der Untersuchung.
Im Aufklärungsgespräch mit unseren Radiologinnen und Radiologen werden Sie gebeten, diese Laborwerte vorzulegen. Ohne diese Angaben können wir die Untersuchung aus Sicherheitsgründen nicht durchführen, da sonst Risiken für Nieren und Schilddrüse bestehen können.
Sollte einer der Werte auffällig sein, informieren Sie uns bitte frühzeitig, damit wir die nächsten Schritte und eine mögliche Anpassung der Untersuchung planen können.
Bitte bringen Sie frühere Voruntersuchungen mit
Falls frühere radiologische Untersuchungen (CT, MRT, Röntgen, Ultraschall) nicht bei uns im Haus durchgeführt wurden, bitten wir Sie dringend, diese auf CD, USB-Stick oder per QR-Code mitzubringen. Für uns Radiologinnen und Radiologen ist es entscheidend, Befunde im Verlauf vergleichen zu können – nur so können wir sicher beurteilen,
- ob sich Befunde verändert haben,
- ob eine Behandlung anschlägt oder
- ob neue Auffälligkeiten hinzugekommen sind.
Ohne Voraufnahmen ist die Beurteilung oft eingeschränkt oder nicht vollständig möglich.
1. Aufklärungsgespräch
Vor der Untersuchung werden Sie von einer Radiologin oder einem Radiologen über Nutzen und mögliche Risiken der CT aufgeklärt. Zur Vorbereitung erhalten Sie einen Aufklärungsbogen. Bitte lesen Sie diesen sorgfältig durch und füllen Sie ihn vollständig aus.
Ihre Fragen können Sie anschließend im Gespräch direkt stellen.
2. Kontrastmittel – was ist wichtig?
Wann wird Kontrastmittel gegeben?
Bei vielen CT-Untersuchungen ist eine intravenöse Kontrastmittelgabe notwendig, um Organe und Gefäße besser beurteilen zu können.
Verträglichkeit
Kontrastmittel sind in der Regel sehr gut verträglich. Selten kann es zu Nebenwirkungen kommen, z. B.:
- Allergische Reaktionen
- Beeinflussung der Nierenfunktion
- Beeinflussung der Schilddrüsenfunktion
Das Risiko wird durch aktuelle Blutwerte (Kreatinin, TSH) deutlich reduziert.
Wichtiger Hinweis: Allergien
Wenn Sie jemals auf ein CT-Kontrastmittel allergisch reagiert oder eine Unverträglichkeit bemerkt haben, informieren Sie uns unbedingt schon bei der Anmeldung. So können wir gemeinsam vorab das sichere Vorgehen planen.
Wie wird das Kontrastmittel verabreicht?
Vor der Untersuchung legen wir einen kleinen venösen Zugang am Arm oder Handrücken – ähnlich wie bei einer Blutabnahme. Das Kontrastmittel wird über eine automatisierte Pumpe während der CT abgegeben. Ein kurzes Wärmegefühl im Körper ist dabei normal und unbedenklich.
3. Der Ablauf der Untersuchung
Lagerung und Positionierung
Sie liegen auf einem Untersuchungstisch. Für Untersuchungen von Brustkorb oder Bauch müssen die Arme über den Kopf angehoben werden.
Die Untersuchung selbst
Der Tisch fährt Sie sanft in den CT-Ring hinein. Unsere moderne Geräte haben eine weite Öffnung, sodass Platzangst in der Regel kein Problem ist. Die eigentliche CT-Aufnahme dauert nur wenige Sekunden.
4. Nach der Untersuchung
- Ihre Bilder stehen Ihnen direkt digital (QR-Code) oder mit kurzer Wartezeit auf CD/DVD zur Verfügung.
- Wenn Sie ein persönliches Befundgespräch mit einer Radiologin oder einem Radiologen wünschen, planen Sie bitte etwas zusätzliche Wartezeit ein, da Ihre Bilder zuvor fachärztlich befundet werden müssen.
Bilder und Befunde digital abrufen
Nach einer Untersuchung bei uns im Institut stellen wir Ihnen Ihre Bilder über einen QR-Code bzw. Zugangscode digital zur Verfügung. Ihre Bilder können Sie sich dann auf einem Mobilgerät oder auf Ihrem Computer ansehen. Auch Ihr behandelnder Arzt kann die Bilder aufrufen und mit Ihnen besprechen.
Zusätzlich ist der schriftliche Befundbericht zu Ihrer Untersuchung bereits wenige Stunden nach der Untersuchung über das Online-Portal abrufbar. Selbstverständlich wird der schriftliche Bericht dem zuweisenden Arzt auch per Post zugestellt.
Scannen Sie dazu den QR-Code, den Sie von uns erhalten haben oder geben Sie den Zugangscode im Bildportal der Uniklinik Köln ein.
Für eine genauere Anleitung, sehen Sie sich unseren Flyer zum online Web-Viewer an.
Weitere Informationen
- Informationen zu unseren Schwerpunkten
- Technische Details zur Geräteausstattung unseres Instituts
- Erfahren Sie hier mehr über die Computertomographieforschung an unserem Institut