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Experimentelle Bildgebung und bildgestützte Therapie
Unsere Forschungsgruppe für Experimentelle Bildgebung und bildgestützte Therapie befasst sich mit neuen Konzepten für um Diagnostik und Therapie weiterzuentwickeln. Bildgebende Verfahren wie MRT, CT und Nuklearbildgebung spielen in unseren Forschungsprojekten eine zentrale Rolle. Wir kombinieren diese Modalitäten mit neuen Materialien, wie z. B. neuen Tracern, Kontrastmitteln oder stimulusresponsiven Medikamentenverabreichungssystemen, aber auch in Kombination mit physikalischen Therapien wie dem MRT gesteuerten hochenergetischen fokussierten Ultraschall (MR-HIFU; eng.: High-Intensity Focused Ultrasound). Diese Kombinationen werden durch unsere Einrichtungen für Nanomedizin, Radiochemie sowie präklinische Bildgebung ermöglicht. Letztere gibt uns die Möglichkeit, alle tomographischen Modalitäten für multimodale präklinische Studien verwenden zu können.
Forschungsschwerpunkte
Experimentelle Bildgebung
Die Bildgebung spielt nicht nur in der Patientenversorgung eine zentrale Rolle, sondern auch in der biologischen und medizinischen Forschung, wo in großem Maße Kleintierstudien zur Erforschung von Krankheiten und neuen Therapieansätzen durchgeführt werden. Zur Bildgebung stehen hier grundsätzlich alle tomorgaphischen Verfahren wie CT, MRT, PET und SPECT zur Verfügung, die speziell für die präklinische Bildgebung optimiert wurden. In unserem Labor, welches gemeinsam mit der Klinik für Nuklearmedizin und dem Institut für Radiochemie betrieben wird, können daher multimodale und multiparametrische Bildgebungsstudien durchgeführt werden. Die Forschung in unserer Gruppe richtet sich dabei auf die technische Entwicklung von Bildgebungsmethoden in Kombination mit neuen, selbst-synthetisierten Materialien wie MR- und CT- Kontrastmitteln oder neuen radioaktiv markierten Tracern und deren Einsatz zur Visualisierung und Charakterisierung von Tumoren und immunologischen Reaktionen.
Bildgestützte Therapie
Die Bildgebung spielt nicht nur in der Diagnose eine zentrale Rolle, sondern wird auch bei verschiedenen Therapien zur Überwachung und Steuerung eingesetzt. Zentrales Forschungsthema ist hier die MR-geführte Therapie mit Hilfe von Hochemergetischem Fokussierten Ultraschall (MR-HIFU; eng.: High-Intensity Focused Ultrasound). HIFU erlaubt es, Gewebe auf eine nicht-invasive Art zu erhitzten oder mechanisch zu zerstören. In der Radiologie wird dieses Verfahren bereits zur Therapie von Uterusmyomen, Desmoiden Tumoren, oder zur Schmerzbehandlung von Osteoid Osteomen und Knochenmetastasen eingesetzt. In unserer Forschung beschäftigung wir uns mit dem Design neuer Schallköpfe, der akustischen Charakterisierung von Schallfeldern, akustischem Modellieren, sowie der präklinsichen Evaluierung verschiedenster HIFU-basierten Behandlungsmethoden mit dem Ziel, diese in die klinische Anwendung zu bringen. Beispiele sind hier die Behandlung des Facettensyndroms oder von Pankreastumoren, wozu in Kürze erste klinische Studien gestartet werden.
Forschungsprojekte
- Präklinische Bildgebung und Therapie von Intraperitonealmetastasen des Koloncarzinoms
- MR-Sequenzen für die präklinische Bildgebung
- Charakterisierung und Modellierung von akustischen Schallfeldern
- MR-HIFU Klassifizierung und Charakterisierung von Läsionen der Lunge
- Neue MR-HIFU Applikationen
Mehr Information zur Forschung in der Experimentellen Bildgebung und bildgestützen Therapie finden Sie auf der Website der Forschungsgruppe.
