Pulssynchrones Ohrgeräusch / Durale Fisteln

Wenn bei Ihnen ein pulssynchrones Ohrgeräusch bzw. Durale Fisteln diagnostiziert wurden, können Sie sich über die nachfolgenden Kontaktdaten gerne zur Beratung in der neuroradiologischen Sprechstunde anmelden. Links für Zuweiser, Konsilanfragen, etc. finden Sie unten auf der Seite.

Kontakt

Terminvergabe Sekretariat
Dienstags und Donnerstags von 09:00 - 12:00 Uhr
Telefon +49 221 478-82035
E-Mail neuroradiologie@uk-koeln.de
Gebäude 18a  Lageplan

Häufige Fragen

Wie kommt ein pulssynchrones Ohrgeräusch zustande / was sind Durale Fisteln?

Viele Menschen leiden unter Ohrgeräuschen. Diese können in Form eines Pfeifens, jedoch auch als Rauschen synchron zum Pulsschlag auftreten. Letztes kann viele Ursachen haben. Diese reichen von Kurzschlussverbindungen zwischen Arterien und Venen (Fisteln) über gutartige, aber gut durchblutete Tumore am Mittelohr (Paragangliom) bis hin zur Einengungen der Halsschlagader.

Eine häufige Ursache ist eine sogenannte „durale Fistel“. Hierbei handelt es sich um Kurzschlussverbindungen zwischen Arterien und Venen zumeist am Schädelknochen hinter dem Ohr aber auch an anderen Stellen des Kopfes. Ursächlich kann in einigen Fällen beispielsweise ein Unfall oder eine stattgehabte Hirnvenenthrombose sein.

Wie werden Durale Fisteln diagnostiziert?

Zumeist reicht ein MRT zum Nachweis/Ausschluss behandlungsbedürftiger oder behandelbarer Ursachen. Dieses MRT sollte jedoch mit bestimmten technischen Voraussetzungen und Untersuchungssequenzen von erfahrenen Neuroradiologen durchgeführt werden. Zumeist reicht ein MRT zum Nachweis/Ausschluss behandlungsbedürftiger oder behandelbarer Ursachen. Dieses MRT sollte jedoch mit bestimmten technischen Voraussetzungen und Untersuchungssequenzen von erfahrenen Neuroradiologen durchgeführt werden.

Wann und wie sollte man Durale Fisteln behandeln?

Durale Fisteln sind in der Regel gut neuroradiologisch zu behandeln; erforderlich ist dies aber nicht in jedem Fall. Nur wenn es zu einem Rückstau von Blut zum Gehirn kommt, muss man aus medizinischer Sicht zwingend eine Therapie durchführen, da das Risiko einer Hirnblutung besteht. Ob solch ein Rückstau besteht, entnimmt man am besten einer Katheterangiographie.

Falls Sie ein pulssynchrones Ohrgeräusch oder eine vermutete durale Fistel haben, können Sie gerne einen Termin zur Beratung vereinbaren.

Weitere Informationen