- Startseite
- Schwerpunkte
- Abdominelle und onkologische Diagnostik
Abdominelle und onkologische Diagnostik
Die Schnittbilddiagnostik mittels Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Sonographie (Ultraschall) sowie die konventionelle Röntgendiagnostik beinhalten eine Vielzahl von Untersuchungstechniken zur Diagnose von Erkrankungen der Bauch- und Beckenorgane. Diese radiologischen Verfahren haben dabei im Rahmen der Abklärung abdomineller Beschwerden einen hohen Stellenwert und werden auch im lokalen Staging von Tumoren des Bauchraumes, zur Bestimmung der lokalen Tumorausdehnung und zur Ausbreitungsdiagnostik eingesetzt.
Unter dem Projektnamen "radCIO Köln" - Radiologisches Centrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln entsteht aktuell eine moderne Infrastruktur zur spezialisierten Befundung von onkologischen Bildgebungen und Interventionen Köln. Im radCIO werden zunehmend Optimierungen in der radiologischen Bildgebung und Befundung in die klinische Nutzung integriert zur Nutzen des individuellem Patienten. Hierbei steht die Integration der Künstlichen Intelligenz (KI) mit seinen positiven Chancen aktuell im Fokus – so nutzen wir aktuell unter anderem schon in der MRT der Prostata neuste KI-Systeme integriert in eine moderne onkologische Software.
Im Rahmen von Tumorerkrankungen gelingt auf diese Weise eine umfangreiche Charakterisierung von Tumoren und deren Verhalten unter onkologischer Therapie. Wesentliches Element ist hierbei auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Experten der entsprechenden Kliniken, welche unter anderem in interdisziplinären Fachkonferenzen, sogenannten Tumorboards, erfolgt.
Darüber hinaus bieten wir auch eine Vielzahl von minimal-invasiven Therapieoptionen an (hierzu siehe auch Interventionelle Radiologie).
In der klinischen Versorgung bieten wir das gesamte Spektrum der abdominellen und onkologischen Diagnostik an, einschließlich spezieller MRT-Untersuchungen wie der multiparametrischen Prostata- Bildgebung bei 3T, MRCP, Fettfraktion-Quantifizierung und MR-Sellink.
Nierenbildgebung und ADPKD
Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (eng.: „autosomal dominant polycystic kidney disease“, kurz: ADPKD) ist die häufigste erbliche Nierenerkrankung und die vierthäufigste Ursache für Nierenversagen weltweit. ADPKD führt zur Entwicklung zahlreicher Nierenzysten, Nierenvergrößerung und konsekutiver chronischer Nierenerkrankung und weist eine sehr unterschiedliche Schwere der Erkrankung auf. Die UHC verfügt über eine der größten, gut charakterisierten Patientenkohorten mit ADPKD weltweit, die AD(H)PKD-Kohorte. Die meisten Patienten werden mit jährlichen MR-Untersuchungen, klinischen Untersuchungen sowie umfangreichen hämatologischen und genetischen Untersuchungen gründlich untersucht.
Weitere Informationen
- Lesen Sie hier mehr über unsere Geräteausstattung
- Forschung in der Onkologischen Bildgebung
- Klinische Verfahren, Kontakt und Anmeldung für Patienten
- Interventionelle Radiologie
- Kontakt
- Sie sind Zuweiser oder benötigen eine Zweitmeinung? Erfahren Sie mehr unter Möglichkeiten für Zuweiser
- Informationen zu Konsilanfragen von Praxen oder externen Häusern

