Muskuloskelettale Bildgebung

Der Schwerpunkt Muskuloskelettale Bildgebung befasst sich mit der Diagnostik von Verletzungen und Erkrankungen an Knochen, Muskeln und Gelenken. Dabei werden traumatologische wie zum Beispiel Knochenbrüche, Bänderrisse, entzündliche wie zum Beispiel Rheuma, degenerative wie zum Beispiel Arthrose und endokrinologische wie zum Beispiel Osteoporose, Veränderungen der Knochen, Muskeln, Bänder und Sehnen diagnostiziert, um sie anschließend einer optimalen Behandlung zuzuführen. Hierbei haben die bildgebenden Verfahren die wichtige Aufgabe, ausgehend von der Vielzahl der möglichen Ursachen oft unspezifischer Schmerzen am Bewegungsapparat die exakte Diagnose zu stellen, welche die Grundlage einer effizienten Behandlung ist. Dabei ist es unerlässlich, spezifische Diagnosen von normalen Alterungsprozessen abzugrenzen.

Als bildgebende Verfahren dienen neben der Projektionsradiographie – konventionelles Röntgen - auch die Computertomographie (CT), die Magnetresonanztomographie (MRT) und Knochendichtemessungen. Zudem erfolgen Durchleuchtungsuntersuchungen, insbesondere im Rahmen einer darauf folgenden CT-/MRT-Arthrographie.

Neben der Bildgebung stellen minimal-invasive Eingriffe am Bewegungsapparat einen weiteren Schwerpunkt unserer Abteilung dar. Als Beispiel sei die Therapie von gutartigen Knochentumoren wie dem Osteoidosteom durch eine Radiofrequenzablation (RFA) genannt. Zudem besteht an unserem Institut die Möglichkeit an einem offenen 1,0 T MRT gezielte Interventionen, wie z.B. Biopsien, Markierungen oder auch diagnostisch-therapeutische Injektionen durchzuführen.

Klinisch interdisziplinäre Fallkonferenzen werden in Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Unfallchirurgie, Orthopädie, Infektiologie, Onkologie, Strahlentherapie und Pathologie von unserem Schwerpunkt für muskuloskelettale Radiologie betreut.

Untersuchungen an Kindern werden im Dialog mit der Abteilung für Kinderradiologie innerhalb der Abteilung Diagnostische und Interventionelle Radiologie befundet.

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