Ultraschall / Sonographie

Die Sonographie, umgangssprachlich meist Ultraschall bzw. Ultraschalluntersuchung genannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das aufgrund seiner vielen Vorteile sehr beliebt ist und im klinischen Alltag häufig eingesetzt wird. Dabei werden von einer Sonde Schallwellen oberhalb der menschlichen Hörgrenze in den Körper ausgesendet und wieder empfangen nachdem sie innerhalb des Körpers reflektiert werden. Da verschiedene Gewebearten die Schallwellen unterschiedlich stark reflektieren, kann aus den empfangenen Schallwellen ein Bild erzeugt werden. Ultraschall ist weitgehend Nebenwirkungsfrei, kommt ohne Strahlenbelastung aus (im Gegensatz zu z.B. Röntgen), geht sehr schnell, ist kostengünstig und kann für eine ganze Reihe von Strukturen eingesetzt werden, z.B. Nieren, Schilddrüse, Brust, Gebärmutter, Herz, Milz, usw. Ultraschall wird sowohl in der Diagnostik und Verlaufskontrolle als auch als Live-Bildgebung bei diversen Eingriffen verwendet.

Untersuchungen finden statt

  • im Erdgeschoss des Diagnostik- und Therapiezentrums (DTZ-West), Gebäude 18a, Raum 006
  • in der Zentralen Notaufnahme (ZNA), Gebäude 8a, Raum 117 und 124.

Lageplan

Häufige Fragen

Wie kann ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?

Die Sonographie ist grundsätzlich ein schnelles und komplikationsloses Untersuchungsverfahren. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie für die Durchführung einer Sonographie des Bauchraumes nüchtern sein müssen (das betrifft auch das Rauchen), damit auch alle Organe ausreichend beurteilbar sind. Essen Sie also am Untersuchungstag und sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr.

Bitte versuchen Sie, am Vortag der Untersuchung bereits keine blähenden Speisen mehr zu sich zu nehmen, da sonst die Beurteilbarkeit einiger Organe ebenfalls durch Luftüberlagerung eingeschränkt sein kann.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung dauert in der Regel ca. zwischen 15 - 45 Minuten (je nach Untersuchungsgebiet und Fragestellung). Damit die Schallwellen besser übertragen werden, wird der Schallkopf bzw. das Untersuchungsgebiet mit einem Gel bestrichen. Der Patient erhält vom Untersucher Atemkommandos, um Organe, die sich im Bauchraum befinden, ohne Bewegung untersuchen zu können oder um verschiedene Phänomene zur Beurteilung des Blutflusses beurteilen zu können. In der Regel findet die Untersuchung im liegen statt.

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