Röntgen-Mammographie

Alles was Sie zur Untersuchung wissen sollten.

Die Röntgen-Mammographie umfasst mehrere Methoden, die bei uns je nach Bedarf angewendet werden, dazu zählt auch die Tomosynthese (3D-Mammographie). Wenn Sie für die Durchführung einer Röntgen-Mammographie zu uns überwiesen wurden, können Sie sich hier schon einmal im Voraus über den Ablauf der Untersuchung informieren.

Patientinnen mit Karzinomverdacht

Patientinnen mit einem klinischen Karzinomverdacht (Tastbefund, Schmerzen, Entzündungszeichen, etc.) können sich innerhalb der Kerndienstzeit (8:00 - 16:00 Uhr) ohne Anmeldung zur Durchführung einer Röntgen-Mammographie vorstellen.

Häufige Fragen

Wie kann ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?

Bitte verzichten Sie am Tag der Untersuchung auf Deo, Puder oder Cremes, da diese Produkte einen Film auf der Haut bilden, der auf dem Röntgenbild sichtbar wird und somit dessen Auswertung erschwert. Ansonsten sind bei dieser Untersuchung sind keine speziellen Vorbereitungen nötig.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung dauert ca. 15 Minuten und findet in der Regel im aufrechten Stand vor dem Mammographiegerät statt. Dabei wird die Brust zwischen zwei Scheiben gelegt, die die Brust leicht zusammendrücken damit die Röntgenbilder in einem flachen Zustand der Brust gemacht werden können. Dies ist sehr wichtig, da es die Aussagekraft der Bilder erhöht, kann allerdings als leicht unangenehm oder sogar schmerzhaft wahrgenommen werden. In der Regel werden pro Brust zwei Aufnahmen gemacht.

Anders als bei der MRT-Mammographie müssen Sie hier keine Sicherheitsmaßnahmen bezüglich metallischer Gegenstände bzw. Implantate beachten und auch nicht in eine Röhre fahren, was für Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie) ungeeignet sein kann.

In manchen Fällen müssen zur besseren Darstellung Kontrastmittel intravenös verabreicht werden. Wir verwenden ausschließlich Kontrastmittel der modernsten Generation, welche sehr gut verträglich sind; lediglich in seltenen Fällen kann es hier zu Nebenwirkungen kommen, über die der aufklärende Arzt Sie ausführlich informieren wird. Für die Gabe des Kontrastmittels ist es notwendig, dass wir Ihnen vor der Untersuchung einen venösen Zugang in den Arm (Ellenbeuge oder Handrücken) legen, was ähnlich wie eine Blutabnahme funktioniert. Die Kontrastmittelgabe erfolgt dann über eine automatisierte Pumpe während der Untersuchung. Möglicherweise wird Ihnen davon ein wenig warm, was völlig normal ist.

Weitere Informationen