Durchleuchtung / Fluoroskopie

Was ist eine Durchleuchtung/Fluoroskopie?

Die Durchleuchtung, auch Fluoroskopie genannt, bedient sich der Röntgentechnik um Vorgänge im menschlichen Körper darzustellen. Anders als beim klassischen Röntgen wird hier nicht ein einzelnes Bild ähnlich einem Foto gemacht, sondern es erfolgt eine kontinuierliche Betrachtung ähnlich einem Film. Dadurch können vor allem Organbewegungen gut darstellt werden, beispielsweise Bewegungen des Herzens, Zwerchfell oder der Speiseröhre (Ösophagus). Die Diagnostik von Schluckstörungen (Ösophagusmotilität) ist eine der häufigsten Anwendungen der Durchleuchtungstechnik. Sie wird allerdings auch bei Eingriffen eingesetzt, beispielsweise um nach dem Einsetzen eines Herzschrittmachers oder Implantat zu überprüfen, ob dieses korrekt eingesetzt wurde, oder um Katheter und Stents zu positionieren.

Häufige Fragen

Wie kann ich mich auf die Untersuchung vorbereiten?

Bei dieser Untersuchung sind keine speziellen Vorbereitungen nötig.

Wie läuft die Untersuchung ab?

In manchen Fällen müssen zur besseren Darstellung Kontrastmittel verabreicht werden, beispielsweise bei der Diagnostik von Schluckstörungen. Anders als Kontrastmittel, die v.a. bei MRT und CT verwendet werden, müssen die Kontrastmittel bei der Durchleuchtung geschluckt werden. Sie werden also nicht intravenös verabreicht. Wir verwenden ausschließlich Kontrastmittel der modernsten Generation, welche sehr gut verträglich sind. Sie müssen hierfür nicht nüchtern sein und bekommen auch keinen Zugang.

Die Strahlenbelastung bei der Durchleuchtung ist verhältnismäßig gering, dies liegt auch an unserer modernen Ausstattung. Für manche Einsätze ist diese Technik sogar eines klassischen Röntgenbilds aufgrund geringerer Strahlenbelastung vorzuziehen, obwohl die Durchleuchtung in der Regel länger dauert als eine Röntgenaufnahme.

Unsere Durchleuchtungsanlage ist außerdem für den Einsatz in der Bariatrie geeignet, dem Teilgebiet der Medizin, das sich mit Fettleibigkeit (Adipositas) beschäftigt.

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