Chronische Gelenkschmerzen können das Leben stark einschränken – so wie bei Michael Briese, der aufgrund seiner Kniearthrose kaum noch 100 Meter ohne Pause gehen konnte. In der Kölnischen Rundschau berichtete er nun von seiner Erfahrung mit dem innovativen TAPE-Verfahren (Transarterielle pertiartikuläre Embolisation), das er an der Uniklinik Köln erhalten hat.
Das schonende interventionelle Verfahren wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und kommt für Patientinnen und Patienten infrage, die auf Physiotherapie oder Schmerzmittel nicht ausreichend ansprechen, für die eine Operation (noch) nicht infrage kommt oder die trotz Gelenkersatz weiterhin Schmerzen haben.
Dabei wird über einen feinen Katheter die Durchblutung schmerzverursachender Bereiche gezielt reduziert. Dadurch lassen sich entzündliche Prozesse und die Schmerzübertragung an Nerven verringern, was zu einer spürbaren und oft langfristigen Linderung der Beschwerden führen kann.
An der Uniklinik Köln führen Priv.-Doz. Dr. Erkan Celik und Priv.-Doz. Dr. Robert Wawer Matos Reimer vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie die Behandlung durch. Ein Termin kann telefonisch +49 221 478-82035 unter vereinbart werden.
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